Eveline Tschurr

Enneagrammtrainerin, Coach
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Was ich während der Pandemie über mich lerne

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Ich weiss, das Thema Corona kann auch ganz schön zuviel werden. Dennoch starte ich hier einen Versuch, in den Austausch darüber zu kommen, was uns gerade die aktuelle Zeit über uns selber lehrt. Ich erlebe diese Monate in verschiedenen Bereichen als Grenzerfahrung. An diesen Grenzen anzustossen zeigt mir einiges über mich auf. Das Enneagramm blitzt dabei natürlich stark auf.
Geht es euch ähnlich?
Mein Beitrag:

Vertiefungsbuch "Das systemische Enneagramm"

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Gabriela von Witzleben ist eine deutsche Psychotherapeutin und Gründerin des I.S.E. "Institut für systematisches Enneagramm". Ihr Buch hat mir eine tiefere Ebene eröffnet, das Enneagramm als Werkzeug in der Begleitung zu verwenden. Ihre langjährige Erfahrung in der Psychotherapie fliesst erhellend in dieses Buch ein.

Gliederung in 6 Teile:
Teil I - Das Enneagramm-Modell
Teil II - Das triadische Prinzip
Teil III - Das strategische Prinzip
Teil IV - Das systematische Konzept
Teil V - Fallbeispiele
Teil VI - Enneagramm-Struktur-Bestimmung ESB

Was sind für mich die Perlen dieses Buches?
  • Gabriela v. Witzleben räumt mit Enneagramm-Klischees auf. 
  • Sie schält die Triade (Primärenergien Bauch, Herz, Kopf) als Kernstück des Enneagramms heraus. 
  • Sie vergleicht die drei unterschiedlichen Ausprägungen der jeweiligen Primärenergie mit den Aggregatzuständen von Wasser (fliessend, fest, gasförmig).
  • Daraus entsteht die Beschreibung der 3x3 Muster mit den jeweiligen Reaktionsprinzipien: Angriff - Erstarrung - Flucht. Nicht der Mensch geht in Angriff, Erstarrung oder Flucht, aber sehr wohl seine Grundenergie. 
  • Sie beschreibt aus der Praxis die "Flow-Richtung" als therapeutisches Mittel. Es ist der Weg der Triade im Uhrzeigersinn (vom Bauch zum Herz, vom Herz zum Kopf, vom Kopf zum Bauch).
  • Sie erläutert pro Enneagramm-Struktur die 4 wesentlichen Säulen (Lebensthema, Grundbedürfnis, Grundangst, Abwehrmechanismus) und verbildlicht sie mit Fallbeispielen aus ihrer Praxis.
  • Dies wiederum dient mir stark bei meinen Enneagramm-Struktur-Erkennungsinterviews.
Dieses Buch half mir, mich in der Enneagramm-Arbeit vom "Verhalten der Menschen" zu lösen und den Blick auf die "Motive der Menschen" zu richten. Dies scheint mir entscheidend zu sein. 
Verknüpfen wir das Enneagramm allzu stark mit dem äusseren Verhalten eines Menschen, ist es bald ausgeschöpft, wird ungenau, leitet irre und verhindert letztlich die positiven Entwicklungsschritte, zu denen es uns eigentlich anleiten könnte. 

Viel Freue beim Entdecken!







Enneagramm Grundkurs in Montmirail

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Erstmals führe ich einen Enneagramm Grundkurs in Zusammenarbeit mit der Kommunität Don Camillo in Montmirail durch. Ein wunderschöner Ort, eine spannende kommunitäre Gemeinschaft und viel Zeit und Begegnung, das Enneagramm gemeinsam zu entdecken.
Bei Fragen könnt ihr mich gerne direkt kontaktieren:
eveline.tschurr@gmail.com

Eveline Tschurr

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"Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind." Sir Francis Bacon, englischer Philosoph (1561-1626)
Wer ich bin und was ich tue
Ich bin 1977 geboren, verheiratet mit Alen Tschurr und lebe mit meiner Familie im Hirzel (ZH). Ich bin Sekundarlehrerin und ausgebildete Schulleiterin. Im Jahr 2012 liess ich mich zur Enneagramm-Trainerin (ÖAE) ausbilden. Seit Frühjahr 2020 arbeite ich selbständig als Erwachsenenbildnerin und Coach. Ich gestalte  Seminare und Workshops und biete Coachings in der Praxis in Horgen an. 
Mein bevorzugtes Instrument in dieser Arbeit ist das Enneagramm.
Mehr zu meinen Angeboten findet ihr auf www.tria-b.ch

Enneagrammatisches

Ich bin in der Enneagrammstruktur 7 beheimatet. Ich bin eine wahre Künstlerin darin, alles in Bewegung zu setzen, um Glück zu empfinden, insbesondere dann, wenn es sich nicht von alleine einstellt. Ich bin aber unterdessen - in der Mitte des Lebens - auf demjenigen Pfad unterwegs, der mich lehrt, das "Gesamtpaket Leben" zu empfangen. Inklusive dem Unangenehmen, dem Langweiligen, dem Trägen, dem Stockenden, dem Schmerzvollen. Ich staune oft darüber, dass die Angst davor um einiges grösser war als was es dann real von mir abverlangt. 
Zu mir gehört, dass ich vieles mit einer geschenkten Leichtigkeit nehme und dass mir wegen meiner offenen, kontaktfreudigen und fröhlichen Art immer wieder vieles zufällt. Zu mir gehört aber auch, dass ich in die Falle von Planerei verfalle und als Abwehrreaktion auf Unangenehmes alles verargumentiere. 
Ich bin ein glaubender Mensch. Ich bin dankbar, dass ich mich nicht selber "erlösen" muss. Was ich loslasse und zur Heilung hinstrecke, verwandelt Gott immer mehr zu dem, was er für uns alle angedacht hat: freies und würdiges Menschsein. 

Menschen auf dem ihrigen Weg mit diesem Ziel zu begleiten, gehört zum Erfüllendsten, was ich tun kann. 

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